NZ´s Great Walk Whanganui Journey!

Ort: Nordinsel, Whanganui National Park
Länge: 145km oneway
Dauer: 5 Tage (auch machbar in 4, aber i hab ja keinen Stress!)

Extras welche aufn Great Walk liegen: Bridge to Nowhere

Tag 1:

Sodala, wo fang i am Blödesten an..
Das Ganze lief so ab das man sich leider nur zu zweit ein Kanu mieten konnte bzw. nicht alleine aufbrechen durfte also habe ich mich alleine angemeldet und gehofft das sich no a zweite Person finden lässt, und siehe da! Karsten (ein deutscher Backpacker) war a alleine auf der Journey unterwegs, also habe I ihn einen Tag davor kennengelernt und wir haben uns dazu entschieden ein Kanu zu nehmen da es einfach ist und man mehr Platz für sein ganzes Zeug hat!

So! Am Stichtag hatten wir mit ca. 15 anderen eine Einweisung wie man sich am Wasser richtig verhält und was man beachten muss etc.!
Danach gings ans Packen und dann wurden wir auch schon direkt am Campground ins Wasser gelassen und dann hiess es auch schon paddeln! Gestartet sind wir von Taumaranui aus!
Mein bzw. unser ganzes Zeug wurde in Fässer gepackt welche wir beschriftet haben und immer im Kanu hatten! Ausserdem hatten wir noch einen “Drybag” welchen wir am Kanu festmachen konnten, also genug Platz für alles!
Rucksack etc. habe ich bei der Agentur gelassen, der wäre unnötig gewesen!
Viel gibt es zu diesem Tag a net mehr zu sagen, das Wetter war top und ich habe leider meine GoPro im Fluss versenkt da ich sie im Strom verloren habe als Karsten und Ich das erste Mal mitn Kanu in der Strömung gekentert sind!…. Liegt jetzt noch immer dort, also wenn mal jemand dort ist und in der Strömung Nr. 17 ne GoPro findet, das wäre dann meine! (:
Die erste Nacht haben wir am Poukaria Campingplatz verbracht!

Tag 2:

Am zweiten Tag gingen wir alles ganz chillig an da wir nur eine Strecke von ca. 4 Stunden vor uns hatten!
Also keinen Stress! mal wieder…
Wir paddelten also gemütlich und ohne größere Rapids (Strömungen) zum Whakahoro Campingplatz wo es angeblich ein ziemlich cooles Cafe in der Nähe geben soll. Um den Platz zu erreichen mussten wir 400 Meter gegen den Strom paddeln was aber nicht so ein großes Ding war und leicht zu schaffen ist!
Dort angekommen und erstmal das Cafe ausgecheckt welches wirklich ziemlich cool war!
Gutes Essen und eine nettes Atmosphäre! UND, das Beste an dem Ganzen, einen Holzstumpf zum Axtwerfen! Sobald ich das gesehen habe war ich auch schon gute 4 Stunden beschäftigt  und hab mir a, ohne es zu merken, nen hübschen Sonnenbrand eingefangen!! ;D
Unsere Reise an den Tag führte uns durch einen nicht so aufregenden Part des Flusses! Zumindest für mein Empfinden!

Tag 3:

Aufstehen, Zähne putzen, frühstücken, Zelt abbauen, alles in die Fässer stopfen und dann ging es auch schon wieder los!
Das Wetter hat sich wieder zum Guten gewendet und es war sogar so heiss das ich  mir manchmal sogar gewünscht hätte das wir gekentert wären da es eine schöne Abkühlung gewesen wäre. I hatte ja eh nix mehr zu verlieren! ;D

Wir machten uns aufn Weg zur John Coull Hut bzw. zum Campingplatz welcher leider auch etwas überfüllt war. Zumindest im Vergleich zu den anderen wo wir bis jetzt waren!
Die Umgebung und die Wälder rund um den Fluss haben sich an diesen Tag von einer guten Seite gezeigt und man hat an gewissen Abschnitten ein richteges Regenwaldgefühl bekommen!

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Ne kleine Pause darf auch mal sein!

Sidefacts:
– Der Wald des Whanganui National Parks ist über 1 Million Jahre alt!
– In Neuseeland findet man über 200 verschiedene Farnarten! Nur 7 davon sind geniessbar und zum Verzehr geeignet!

Tag 4:

Übliches TamTam in der Früh und dann gings los!
Heute stand eine etwas größere Strecke an, und sogar ein kleiner Walk an Land! Unzwar zur “Bridge to Nowhere” welche eine ziemlich lustige Geschichte hat!

Die Brücke wurde eigentlich gebaut weil sie durch diesen Park eine Strasse bauen wollten um einen damals wichtigen Handelsweg zu schaffen da dort früher viele Siedler waren welche Handel betrieben haben. Es war aber relativ schwer in diesem Terrain eine Brücke zu bauen da das Fällen der Bäume kein leichtes Spiel war.. (Abbau, Transport etc. )
Nach und nach sind dann die Siedler umgezogen da es sich für sie nichtmehr gelohtn hat hier zu leben, warum auch, ohne Anschluss an die richtige Zivilisation und an den Handel hatten sie keine Lebensgrundlage!
Ein paar Schlaue haben sich allerdings gedacht: he, wir bauen ne Brücke, nehmen die Sache selbst in die Hand! Gesagt, Getan!
Nachm ersten und zweiten Weltkrieg gingen den Siedlungen aber langsam die Männer aus und somit hatten sie niemanden mehr die an der Brücke weiter arbeiteten bzw. sie Instand hielten da bereits eine Hängebrücke gebaut wurde diese aber sehr wacklig unterwegs war!
In dieser Zeitperiode (zwischen 1. und 2. WK) hat die neuseeländische Regierung allerdings beschlossen eben diese Brücke für den Weg zu bauen..
KEINE AHNUNG wieso sie das nicht abgebrochen haben.. Jedenfalls, als die Brücke dann fertig war, lebte keine Sau mehr in der Gegend und die Brücke war mehr oder weniger für die Katz..
Dümmste und zugleich beste Investition Neuseelands da es ja auch die lieben Touris gibt welche sich natürlich wundern wieso hier in der Pampa ne Steinbrücke steht und sich diese amüsante Geschichte liebend gerne anhören! ;D

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Hat schon was diese Brücke mitn im “Urwald”!

Die letzte Nacht haben wir dann in Ramanui verbracht! 10 Dollar mit gratis warmen Duschen und all inklusive, das mussten wir nehmen!
Leider habe ich an diesen Tag auch ziemlich stark die lieben Sandflies Neuseelands kennengelernt… hätten mir gestohlen bleiben können..

Tag 5:

Am letzten Tag paddelten wir dann zu unserem Pick – Up Point in Pipiriki wo uns dann der Van der Agentur abgeholt hat!
Die Reise dorthin war ruhig und angenehm und auf der letzten Teilstrecke gab es sogar noch etwas Action da dort die zwei größten Strömungen des Flusses waren! *wuhu*
Angekommen, aufn Van gewartet, gelesen, gechillt und dann alles verladen und aufn Weg zurück nach Taumarunui!
Aufn Weg dorthin gab es sogar noch selbstgemachte Schokomuffins! ❤
In Taumarunui angekommen habe ich mal alles ausgepackt, geschaut wo i als Nächstes hinreise und mal gefragt ob i no ne Nacht bleiben kann! War alles kein Problem also hatte ich auch keinen Stress! Das ist immer gut (:
Zum Schluss  noch ein paar Fotos!

Alles in allem war dieser Great Walk was komplett anderes da er sich 1. nur aufn Wasser abspielt und man somit nicht wirklich wandert und man 2. aufn Fluss das Gefühl für Zeit komplett verliert! Was manchmal ziemlich angenehm aber auch nervend war!
Die Umgebung ist sehr schön, nach 5 Tagen nirgends wo anders hinschauen hat man sich da dann auch schon dran satt gesehen..
3 Tage hätten vielleicht gereicht da man da auch das wichtigste und schönste vom Track mitnimmt!
Trotzdem empfehle ich diesen Great Walk weiter! Allerdings würde ich das nächste Mal zur 3 Tages Version tendieren! (:

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2 thoughts on “NZ´s Great Walk Whanganui Journey!

  1. Hallo Bär…. diese Tour war sicherlich sehr beeindruckend. Das Wetter auch sehr gut ?? Und wie kalt war das Wasser ?? Habt ihr die Campingplätze im Vorhinein gebucht und bezahlt ??? Und habt ihr andere am Fluss getroffen??? Noch eine gute Weiterreise . Bussi

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    1. Ja sie war schon sehr beeindruckend, aber auch etwas eintönig leider!
      Wetter war top! Da kam der kühle See immer ganz gelegen! (: ca. 14 bis 17 Grad, kam auf die Stelle drauf an!
      Musste man alles im Vorhinein buchen und bezahlen ja! Wurde von der Agentur kontrolliert!
      Ja, leider und zum Glück, war manchmal richtig überfüllt! Wir haben uns aber unseren Spass draus gemacht! (:
      Dankeschön! Bussi und bis bald!

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