Otautau – 4 Tage Asyl bei einer Kiwifamilie!

Unser nächster Stopp, hauptsächlich für einen Freecampground und WiFi, war Otautau wo wir wegen schlechtem Wetter etwas länger geblieben sind.
An unserem letzten Tag, bevor wir uns Richtung Te Anau aufmachen wollten, schlechtes Wetter hin oder her, wurden wir im Park von einem älteren Pärchen angesprochen!
Anfangs dachten wir das das Gespräch einfach nur Smalltalk ist da dies in NZ üblich ist, wie wir gelernt haben!
Es stellte sich aber ziemlich schnell heraus das es keiner war!
Anna, welche uns angesprochen hat, ist ziemlich schnell zum Thema gekommen! Sie teilte uns mit das sie es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren kann das wir bei so einem Sturm draussen schlafen, also bat sie uns ein warmes Bett, Dusche und Essen an.
Da sagt man als Backpacker natürlich nicht Nein!!
Schnell die Sachen gepackt und zu Anna und Bruce, ihren Lebenspartner, nach Hause gefahren!
Wir konnten unser kleines Neuseelandwunder garnicht realisieren! Anna und Bruce haben uns freundlich willkommen geheißen, alles gezeigt und uns für morgen erklärt wo wir was finden. (Frühstück etc. ) Wir waren etwas verwirrt da sie nicht erwähnt haben wann wir am nächsten Tag abreisen sollen. Heidi und Ich haben uns darauf geeinigt das morgen nochmal anzusprechen!
Ihr Haus war ein typisches Kiwihaus, Hunde, Katzen, Hühner, Obst und Gemüsegarten, Garage etc. Eine kleine Farm!

Nach unserer ersten Nacht sind wir mal aufgestanden und haben gefrühstückt und währenddessen einen Schlachtplan geschmiedet welcher nicht wirklich ein Schlachtplan war!
Wir fragten Bruce wann Anna den heimkommt um uns zu bedanken und zu fahren, sie kam am Nachmittag heim! Wir wollten das Thema ansprechen aber Anna kam uns zuvor. Sie lud uns zum Fischen am Samstag ein! Eine 12h Fischerfahrt, auf der Suche nach Blue Cod, im Süden von Invercargill mit Blick auf Steward Island? Why not!

Naja, viel hatte ich von der Fischerfahrt leider nicht… Ich bin nach 3 Stunden Seekrank geworden und habe die restlichen 9 damit verbracht das Schiff von unten zu betrachten.. ABER, ich habe 4 Fische gefangen! Wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis!
Da wir nur zur Flut den Hafen verlassen bzw. in den Hafen einkehren konnten, bestand nicht die Möglichkeit früher Richtung Land zu fahren!
Viel kann ich vom Fischen leider nicht berichten!
Das Ende war wieder etwas interessanter!
Wir, bzw Bruce, ist beim Einfahren in den Hafen aufgelaufen und wir steckten fest. Vor uns der „sichere“ Hafen, hinter uns eine Sturmfront. Bruce hat mich dann aus meinen kleinen Loch rausgeholt und mir gesagt ich soll die Schwimmweste anziehen und oben bleiben. Habe dann realisiert das wir eventuell zum Land schwimmen müssen, was mir ganz recht war, Hauptsache runter vom Schiff,  da die Wellen schon stark waren und uns fast zum Kentern brachten!
Zu unserem Glück kam ein anderes Schiff welches uns aus dem Schlamassel rauszog und uns in den Hafen begleitete!

Der "Übeltäter"
War sogar ein komplettes Holzschiff! gute 100 Jahre alt (no joke!)

Am Abend gab es dann den frisch gefangenen Blue Cod! War im Grunde genommen ein erfolgreicher Tag mit Erfahrung!
Alles in allem haben wir ganze 4 Tage bei Anna und Bruce verbracht welche wir sehr genossen haben!
Am Sonntag Abend gab es noch ein großes Abendessen mit frisch gefangenem Crayfish!
Montag in der Früh, der erste richtig schöne Tag, so nebenbei erwähnt, ging es dann nach Te Anau und Milford Sound!

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