Cook Inseln / Rarotonga

Meine schöne Zeit in Neuseeland ging leider zu Ende, allerdings habe ich auch etwas worauf ich mich freuen kann – meinen Flug auf die Cook Inseln!
Dies erfüllte mich aus folgenden zwei Gründen mit Freude:
1. Urlaub, tropisches Wetter und endlich mal bisschen Sonne tanken.
2. (was primär wichtiger ist) Ich war ein Zeitreisender!! Von +10 Stunden (NZ) auf -12 Stunden (Rarotonga)

Anfangs spielte ich mit dem Gedanken mir eine Zeitung von Samstag den 18. März zu kaufen und diese dann am Flughafen abends den 17. März zu lesen.
Dort angekommen habe ich dann bemerkt das, selbst wenn ich dies gemacht hätte, es niemanden juckt da auf der Insel eigentlich niemanden etwas juckt. (In dieser Hinsicht zumindest)
Alle ganz gelassen, entspannt, die Ruhe selbst.
Am Flughafen wurde ich von der Hostelbetreuerin abgeholt und auch vor die Haustür gesetzt.
Eingecheckt, Zimmer bezogen, alles ausgezogen, ne kalte Dusche genommen und probiert zu schlafen.

Nun ja, jetzt bin ich 10 Tage auf dieser Insel. Eine Insel so „klein“, man benötigt 40 Minuten Auto/Mopedfahrt um sie zu umrunden. Genau das Richtige um zu entspannen und abzuschalten.
Auch wenn diese Insel so klein war, man konnte genug unternehmen!
Fast täglich stand der Strand aufn Plan. Bei der Hitze musste man sich irgendwie abkühlen.
Grossartig getrieben habe ich allerdings nichts, was auch gut war.
5 von diesen 10 Tagen hab ich auf Foodmärkten oder normalen Märkten verbracht. (gibts genug dort!)
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Zu meinem Glück habe ich zwei Samstage dort verbracht somit habe ich den wohl größten Markt der Insel zwei Mal miterlebt. Einmal davon mit einer traditionellen Tanz und Trommeleinlage!

Da ich auch einen Sonntag auf der Insel verbrachte, habe ich, auf Empfehlung unserer Hostelbesitzerin, die Kirche besucht.
Sie hat probiert es uns zu beschreiben, allerdings sagte sie einfach nur: Geht einfach hin, dann wisst ihr was ich meine!
Es gab auch gratis Essen, wieso also nicht!
Nach den guten 2 Stunden in der Kirche verstand ich, wieso es so stark empfohlen wird! Der Gottesdienst dort ist komplett verschieden zu den Gottesdiensten in Europa/Österreich.
Bsp Österreich: Alle sind Sünder, puh, wir müssen bestraft werden, alles ist so blöd.
Bsp Rarotonga: Alle happy, singen mit Leib und Seele, danken für alles und es wird einfach ein Gefühl der Fröhlichkeit verbreitet, und keine trübende Stimmung.

Da Rarotonga die einzige Insel der Cook Inseln ist welche Vulkane, und somit Berge, besitzt habe ich mir zum Ziel gesetzt den dort höchsten Vulkan zu besteigen. Dieses Projekt konnte ich dann auch eines Tages mit einer, im Nachhinein betrachtet, lustigen Geschichte abschließen.
Wie wir, Phil, Kyler und Ich das unserem Gastgeber erzählt haben hatte sie nur folgendes zu sagen:
Nehmt essen mit, einerseits für euch und andererseits für die Hunde, sie zeigen euch den Weg.
Dachten uns unseren Teil und haben mal auf sie gehört!

Zuerst haben wir gute 40 Minuten gebraucht um die richtige Straße zu finden und, was noch wichtiger ist, die richtigen Hunde!
Einmal falsch abgebogen und wir wurden von 2 Hunden gejagt welche versucht haben uns ins Bein zu schnappen.
Bevor wir kurz vorm Verzweifeln waren trafen wir dann wieder auf eine Horde Hunde, allerdings haben uns diese nur angebellt und sind ab und zu weg gerannt und wieder hergekommen. Wir kamen zu dem Schluss das sie uns damit sagen wollen: Folgt uns, wir kennen den Weg!
Haben wir dann auch getan. Mitn Mofa durch nen Fluss, über Gras und Schotter“Straße“ und nach einer Zeit sind wir dann beim Start angekommen.
Haben sich Bonnie und Clyde (ich hab sie so genannt) erstmal etwas zum Essen verdient!
Nach guten 2 1/2 Stunden Aufstieg haben wir endlich die Spitze erreicht und, es hat sich gelohnt!!

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finally on top!
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Ausblick von der “Needle”!
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Rückblick auf halber Strecke Richtung Rarotonga

Unsere zwei Guides haben sich ab der Hälfte von uns verabschiedet da der weitere Weg (teilweise komplett senkrecht aufwärts/abwärts mit Seilen) nichts für sie war!
Nachdem wir die Aussicht und den Moment genossen haben, bewegten wir uns wieder mit Vorsicht hinunter da alles komplett rutschig war und ein falscher Schritt dir einen langen Fall bereitet hätte. (Wsh. auch dein letzter Schritt/Fall)
Alles in Allem hat sich die Wanderung auf alle Fälle gelohnt! Ich konnte einen Punkt auf meiner Liste abhacken und ich wurde das erste Mal von Hunden auf einen Berg geführt.

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Heimweg vom Foodmarket

Nach 10 Tagen Rarotonga, Sonne, Strand, Essen und noch mehr Essen, tropischem Wetter, hoher Luftfeuchtigkeit und vielem mehr ging es für mich weiter Richtung Tasmanien wo mich meine Woofingstelle, eine Farm in der Nähe von Hobart, erwartete.

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